Ladies starten erfolgreich in die neue Saison

Der Saisonauftakt 2019 ist geglückt: Mit einem Sieg kehren die Berlin Kobra Ladies von ihrem ersten Saisonspiel aus Kiel zurück. Dabei zeigte sich nicht nur, dass die Kobra Ladies in ihren neu designten Jerseys eine gute Figur abgeben, sondern auch, dass sich die vielen Rookies nahtlos in das Team einfügen konnten.

Über einen Mangel an neuen Spielerinnen können sich die Kobra Ladies in der Off Season wahrlich nicht beklagen. Insgesamt stießen 26 Frauen zum Team hinzu. Diese brachten wahlweise Erfahrung oder Neugier auf einen neuen Sport mit und sorgten dafür, dass die Coaches während der Winter- und Frühlingszeit ausreichend Gelegenheit hatten, ihr Wissen über Trainingsübungen und Spielzüge an die Frau zu bringen. Dass die Integration geglückt ist und das harte Training Früchte trägt, kann man am Endstand von 08:49 ablesen.

Auch wenn das erste Saisonspiel traditionell nicht vollends rund lief und man den Rost der Off Season erst abschütteln musste, konnte das Spiel für die Berlinerinnen kaum besser beginnen. Nachdem man sich beim Coin Toss dafür entschieden hatte, das Angriffsrecht erst in der zweiten Halbzeit nehmen zu wollen, konnten die Kiel Baltic Hurricanes Ladies den von #75 Jenny Breistroffer gekickten Ball nicht unter Kontrolle bringen, weshalb er von den Gästen gesichert werden konnte. Die Berliner Offense betrat deshalb das Feld und schickte drei Spielzüge später Runningback #24 Susanne Erdmann in die Endzone zum 00:06.

In der Folge machte LB #99 Simone Kruber durch eine Interception zwar die ersten Angriffsbemühungen der Kielerinnen zunichte, im darauf folgenden Spielzug misslang den Kobra Ladies jedoch die Ballübergabe, was den Ball postwendend wieder in die Reihen der Hurricanes Ladies beförderte. Weil diese daraus kein Kapital schlagen konnten, mussten sie punten. Im Gegenzug überbrückte abermals #24 Susanne Erdmann die 60 Yards zur Endzone und sorgte so für das 00:12.

Erneut konnten die Berlinerinnen den anschließenden Kick Off selbst sichern. Nach jeweils einem durch Punt beendeten Drive von beiden Seiten bereiteten QB #88 Natalie Schlittermann und WR #85 Jule Hollerbaum einen Lauf von #23 Jessica Sonneberg vor, die mit einem 11 Yard Lauf ihren ersten Touchdown an diesem Tage feiern konnte. Weil es nach wie vor in der Abstimmung zwischen Snapper, Holder und Kicker etwas knirschte, blieb es beim zwischenzeitlichen 00:18.

Im zweiten Quarter zeigte #8 Laura Biele, dass sie den Ball nicht nur punten, sondern auch die Beine in die Hand nehmen kann und hielt ihre Offense mit einem Punt Fake und dem erlaufenen First Down auf dem Feld. In Punkte konnten die Berlinerinnen die Situation jedoch nicht verwandeln, stattdessen konzentrierten die Gastgeberinnen sich mehr und mehr auf das Kurzpassspiel. Zwar resultierte dies nicht direkt in Punkten für Kiel, weil sie damit aber den Ball gefährlich nahe an die Berliner Endzone bringen und die Kobra Ladies anschließend dort durch saubere Defensearbeit festnageln konnten, musste Berlin aus der eigenen Endzone punten. Dies misslang und resultierte in einem Safety für Kiel.

Weil LB #25 Ariane Parusel mit dem 02:18 sichtlich nicht einverstanden war, fing sie kurz vor der Halbzeit einen Pass der Kielerinnen ab und trug ihn zum 02:24-Halbzeitstand in die Endzone.

Ausführliche Halbzeitansprachen und diverse Obst- und Gemüsehäppchen später empfingen die Kobra Ladies den Kick zur zweiten Halbzeit von den Kielerinnen. #24 Susanne Erdmann retournierte den Ball dann auch gleich zum 02:31 und weil im Anschluss abermals der Kick Off von Berlin gesichert werden konnte, gab es für die Offense der Kobra Ladies genug zu tun. QB #88 Natalie Schlittermann verteilt die Pässe jetzt auf verschiedene Receiver, von denen letzten Endes WR #85 Jule Hollerbaum den finalen fing und 15 Yards in die Endzone sprintete.

Im letzten Quarter baute zunächst #24 Susanne Erdmann mit einem 85 Yards Lauf die Führung auf 02:43 aus, ehe das Kurzpassspiel der Schleswig-Holsteinerinnen in einem Big Play resultierte und endlich zum Erfolg und zum 08:43 führte. Die Schlusspunkte setzte abermals WR #85 Jule Hollerbaum mit einem gefangenen Pass und anschließendem Sprint über 70 Yards, ehe DB #4 Nadja Pechmann mit einer Interception die letzten Angriffsversuche der Kielerinnen beendete.

HC Lukasz Kroll war mit dem Ergebnis dann auch sichtlich zufrieden, ohne zu übersehen, dass es immer noch Platz für Fehlerbeseitigung gab. Hierfür nutzen die Kobra Ladies die nächsten Trainingseinheiten nun ausführlich, ehe es am 01. Juni zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Berliner DBL-Teams kommt. Dann sind nämlich die Berlin Knights Ladies um 11.30 Uhr im Stadion Wilmersdorf zu Gast.